Gabriel Burns 9 - Am Grenzgebiet

Seit bei dem Experiment Stille Stimmen in isländisch, rumänisch und serbokroatisch vietnamesisch dazwischenfunkten, hat Bakerman verstärktes Interesse an diesen Ländern. Ein Agent berichtet nun von seltsamen Vorkommnissen im Donau-Delta, Menschen würden verschwinden und überhaupt bizarre Dinge passieren. Ergo müssen Steven und Joyce nach Bukarest, um das Ganze mal abzuchecken.
Sie besichtigen den Präsidentenpalast und treffen hinter einer Tapetentür (völlig james-bond-mäßig und unauffällig) auf ihren Kontaktmann. Im Rahmen einer Märchenstunde erzählt dieser vom militärischen Sperrgebiet rund um die Stadt Nelaru, in der seit dreißig Jahren Mernschen verschwinden (es hat wohl etwas länger gedauert, bis sich das nach Kanada rumgesprochen hat, aber der Bakerman hat ja alle Zeit der Welt) und wo Aufklärungsflugzeuge abgeschossen wurden, nicht ohne zuvor noch Bilder einer Militärbasis samt großem Hangar (Area 51b?) zu übermitteln.

Man beschließt, einen Mann aufzusuchen, der vor dreißig Jahren aus Nelaru geflohen ist, nur um festzustellen, dass selbiger just heute in seiner Wohnung zu Tode gefoltert wurde. Für viele gibt es ja nichts willkommeneres, als im eigenen Bett zu sterben, aber ob man dazu gerne via Strom gegrillt wird ist wohl fraglich.
Der Kontaktmann erzählt deswegen fix selber zu Ende. Vor dreißig Jahren war da wohl ein grelles Licht am Himmel und Furien hätten viele Leute umgebracht. Das rumänische FBI, die Securitate, riegelte daraufhin die Gegend ab und ließ keinen raus.
Und falls doch einer rauskam, haben sie ihn gnadenlos verfolgt. Dass sie in diesem Fall knapp dreißig Jahre gebraucht haben spricht wirklich für die Qualität und Effizienz des Geheimdienstes…

… der just in diesem Moment noch mal die Wohnung stürmt. Wahrscheinlich ist einem Genie eingefallen, dass sie ja die Leiche im Bett vergessen hatten oder ihnen war die Stromrechnung zu hoch. Wer weiß….

Steven, Joyce und Gacek flüchten über die Dächer und fahren mal gleich ins militärische Sperrgebiet. (Wenn man schon mal im Land ist, sollte man auch die Sehenswürdigkeiten beachten!)

Nun wird’s kniffelig, der Erzähler macht einen zweiten Handlungsstrang auf! (Und wie wir wissen, hat er immer Probleme damit!)

Derweil in Kanada, Larry Newman wird nachts wach und findet einen Zettel am jetzt offenen aber zuvor definitiv geschlossenen Fenster. „Ich hätte sie töten können. Habe ich aber nicht. (Ätsch!) Bitte treffen sie mich nachts am Hafen in einer dunklen dunklen Ecke. (Der alte Charmeur!)
Klingt einladend, also fährt Larry hin und trifft sich mit Dorgan Fink. Nein, dem Erzähler sind nicht spontan die Nachnamen ausgegangen, es handelt sich tatsächlich um den Sohn Majore Finks, der damals mit dem Fläschchen Ila al Khalf stiften ging. Seitdem züchtet die Familie Clone wie Luther Niles und spürt im Auftrag einer geheimnisvollen Macht riesige Ammoniten auf wie der in Island. Aber Sohnemann hat nun die Schnauze voll und würde sich gerne mit der Bakermanschen Organisation verbünden.
Bevor man genau klären kann wieso, weshalb, warum, taucht Luther Niles der Fünfte (oder was auch immer) auf und Newman muss flüchten.

Steven, Joyce und Gacek schippern derweil in einem Bötchen über die Donau und werden Zeuge, wie eklige Fischmonster (Wir wollen schon wieder Fisch!) Leute zerfleischen, die aus unerfindlichen Gründen im Fluß rumschwimmen.
Sie erreichen Nelaru, das gerade vom miltär evakuiert wird und treffen in einem Haus auf eine alte Frau, die erzählt, dass seit dreißig Jahren Furien draußen rumirren und das Militär die Männer foltert. (Stellt sich die Frage, was nun schlimmer ist. Naja, die Furien sind wenigstens nicht frauenfeindlich…)

Unser Trio arbeitet sich zum Hangar vor und entdeckt Luther Niles den viertel vor zwölften in der Ferne. Außerdem stoßen sie auf einen riesigen Ammoniten und Larry ruft auf dem Handy an. (Wieso zu Geier haben sie da eigentlich Empfang?)
Anscheinend rückt gerade das russische Militär an und die Rumänen wollen den Ammoniten schnell noch sprengen. Steven wirft noch fix einen Blick rein und erfährt von einem Offizier, dass der Befehl dazu von Luther Niles (ergo von den Finks) kam. Weil Steven zu den Guten gehört, schießt er den Offizier nicht über den Haufen sondern läßt ihn nur gefesselt zurück. Das Ganze wird ja eh gesprengt…

Man flieht mit dem Rest der Dorfbevölkerung und wird von Furien durch den Sumpf gehetzt. Steven fällt auf, dass es diese Skorpionwesen sind, die er schon mal in Island gesehen hatte. Dann wird das Dorf aus der Luft bombadiert (Insert brennende Palmen und „This is the end…“)