Gabriel Burns 13 - Die Kommision

KABOOOOOOOOOOOOOOOOOM!
Macht das Bergwerk und wirbelt Bakerman und Joyce ziemlich durcheinander. Aber zuuuuufällig landen sie in einem engen Schacht, der a) nicht einstürzt, b) der Feuerwelle standhält und c) genug Sauerstoff zum Überleben bietet. Eingeritzt in die Wand entdecken sie ein ziemlich genaues Bild eines grauen Engels sowie eine Weltkarte, auf der zehn Orte markiert sind. (Wie weit können sie denn schon zählen? An X never ever marks the spot … ) Bakerman schlußfolgert, dass das Methanatmermonster ja dreißig Jahre Zeit hatte, um das Ganze zu vervollkommnen und aufzuhübschen.
Sie gehen weiter und sehen, dass der Ammonit durch die Explosion zerstört wurde. Bakerman mutmaßt, daß Majore Fink wohl den Auftrag hätte, alle Ammoniten zu zerstören. Dann kommen auch schon die Rettungsmannschaften und holen sie hoch.
Oben treffen sie auf Steven Burns, der inzwischen in Begleitung zweier Agenten angereist ist. Joyce hat innere Verletzungen und wird mit dem Krankenwagen abtransportiert, Burns fährt mit dem Chef zurück und weil die Fahrt so langweilig ist, erzählt er was: Vor laaanger Zeit als er als X-Files-Ermittler für die Trudeau-Regierung unterwegs war, hatte dieser mal diversen Gefangenen Amnestie versprochen. Nicht sehr pressewirksam gab es aber in einem berüchtigten Gefängnis einen Aufstand und nun herrschte von dort Funkstille. Bakerman sollte zusammen mit Luther Niles, der damals noch Agent war und einer Parapsychologin ins Gefängnis fahren, welches in einer abgelegenen Gegend Kanadas lag und unter Insidern den Namen „At the butchers“ trug. ( was mysteriöserweise keiner der Sprecher richtig aussprechen kann … *kopfschüttel* ).
Man fuhr also hin, bestaunte unterwegs das Polarlicht, soff mit dem Auto kurz im eisigen Wasser eines Flusses ab, als man einen gesperrte Brücke umgehen wollte, kam aber letztendlich doch an. Dort war alles leer, in der Küche lag eine tote Frau, der man den Schädel eingeschlagen hatte, im Hof lauter männliche Leichen mit seltsamen wie marmoriert wirkenden Hautverfärbungen und weitere Leichen, alle unter fünfundzwanzig, mit zertrümmerten Köpfen. (kann ich verstehen, Teenager können schon nerven…). Auch ein kleines unter Schock stehendes Mädchen fand man. Während Bakerman sich weiter umsehen wollte, sollte die Frau auf das Mädchen aufpassen. Sie verbarrikadierte sich in der Sanitätsstation. Nützt aber nichts, wenn man komplett blöd ist. Stellt euch mal vor, ihr verbarrikadiert euch. In einem Gefängnis, in dem anscheinend eine Gefangenenausbruch stattfand und die übelsten Mörder vielleicht frei rumlaufen. Und diverse Leichen mit Schädelverletzungen in der Gegend rumliegen. Da sitzt ihr nun und es klopft an der Tür. Was macht ihr? Klar, erst mal blöd fragen, ob es nicht zufällig euer Kumpel ist, der vor der Tür steht. Was macht ihr, wenn keine Antwort kommt, es aber weiterhin klopft?
….
Denkt mal scharf nach….
Unsere hirnlose Heldin wählte Möglichkeit 2 und öffnete die Tür.
*headdesk*

*headdesk*
*headdesk*
*headdesk*

Ein irrer Mörder kam rein, brachte sie um, (weil er sie nicht riechen konnte) und entführte das Mädchen. Tscha, selbst schuld kann man da nur sagen!
Luther Niles und ein noch lebender und bei Sinnen seiender Aufseher gingen hinterher, aber es war zu spät, das Mädel war schon tot. Der Aufseher brachte als Belohnung den Mörder um und bemerkte kurz darauf ein riesiges (augenscheinlich nicht totes) Monster (ohne Schuhe), das auf dem Dach hockte.
Bakerman durchsuchte derweil weiter das Gefängnis und fand einen ca. zweijährigen Jungen. Dann fand das Monster ihn. (Trippeltrappel….PANIK)
Bevor es zu Äußersten kam, ditschte der Junge das Monster an und *hokuspokus-verschwindibus*, weg war es!
Die Nationalgarde kam und riegelte das Gebiet weiträumig ab….

Es dauert einen ganzen Moment, bis bei Steven der Groschen fällt. „Hey, das Kind kann ich ja gar nicht gewesen sein, meine Eltern würden mich doch nie in dem Gefängnis allein gelassen haben….“
*headdesk*
Vorsichtig erklärt Bakerman ihm die Hintergründe und auch, dass er es wohl gewesen sei, der die Krankheit mit sich brachte, die die Insassen des Gefängnisses befallen hätte und dass es gut sei, dass er ausgerechnet dort aufgetaucht sei, denn die Kälte hätte die Erreger schnell ausgerottet.

Als die Wahrheit endlich einsinkt, wird Steven mal kurzfristig ein bißchen wahnsinnig und schreit sich den Frust von der Seele. Sehr schön! Sehr fies!