Im finstersten Afrika taucht ein bewusstloser Mann auf und wird von paramilitärischen Milizen, die ein Lösegeld für ihn fordern wollen, in ein Krankenhaus gebracht. Zufällig kennt die diensthabende Ärztin den Bakerman und weil ihr das Ganze spanisch vorkommt, sagt sie gleich mal Bescheid. Was sich ganz gut trifft, denn es sind gerade zwei von Bakersmans Agenten im alten Fairlane-Gefängnis unterwegs und haben dort Kontakt mit einem Geist, der den Namen "Wasengu" in die Wand ritzt. Was just das afrikanische Dorf ist. Und was wahrscheinlich auch auf der Karte der zehn fahlen Orte eingezeichnet war, die sie im Bergwerk gesehen hatten.
Also holt Bakerman Steven wieder aus der psychologischen Betreuung und fährt mit ihm nach Afrika.
Ein wenig Luftveränderung könnte ja nicht schaden
Dort angekommen erfahren sie, dass bereits, ähnlich wie damals in Fairlane, eine Seuche ausgebrochen ist, die wohl von dem mysteriös aufgetauchten Mann ausging, Chris Evans, dem Larry Newman übrigens bereits in Alaska als Gefangener des Fink-Duos begegnet ist, aber das weiß der Bakerman ja noch nicht.

Man trifft sich mit UN-Soldaten und einem ortskundigen Heiler namens Patrice, der ihnen mal eben das Leben rettet, als ein Einheimischer mit Machete durchdreht, und fährt los zum Krankenhaus, natürlich nicht, ohne zuvor zwischen die militärischen Fronten zu geraten.
Boom, Peng und viel Getöse
Ich bewundere immer noch den Motorradfahrer, der einen Granatwerfen während der Fahrt abfeuern kann, das schlägt echt Tom Cruises dubiose Motorradtricks in Mission-Impossible 2.

Steven und Bakerman werden während der Verfolgungsjagd getrennt getrennt. Bakerman schlägt sich zum Hospital durch, wo etliche Patienten und Mitarbeiter bereits verseucht sind. Ein Durchgeknallter fällt über ein Kind her, welches Bakerman gerade noch retten kann. Nick-Knatterton-mäßig kombiniert er, dass alle Infizierten scharf sind auf Melatonin, welches die Zirbeldrüse junger Menschen unter 25 produziert. Deswegen sind sie in Fairlane hauptsächlich über die jungen Leute hergefallen und haben ihnen die Schädel geöffnet. Lecker. Anscheinend riecht es ähnlich wie das Ila-Al-Khalf.

Steven fällt derweil in die Hände der Aufständischen, die sich ein nettes Lösegeld für ihn erhoffen. Er wird in eine Höhle verschleppt, wo sich die Fledermäuse seltsam verhalten, weswegen Patrice mal eben ein Bula-Bula-Ritual vollziehen muss. Morgens schleppen sich infizierte Soldaten in die Höhle, was ihren debilen Anführer so aufregt, dass er beschließt, Steven und Patrice zu töten. Klappt aber nicht, weil Patrice keine Lust mehr hat, seine Fesseln abstreift und per Karateeinsatz alle entwaffnet.
Hätte er auch schon vorher tun können. Aber egal…sie gehen los ins Krankenhaus, wo inzwischen alle tot sind. Nur der Bakerman nicht und das Kind und der komatöse Chris Evans, der am Handgelenk die Armbanduhr trägt, die Stevens Bruder Daniel gehörte und die um elf Minuten nach zwei, zum Zeitpunkt der damaligen Zaubervorführung stehengeblieben ist.
Steven ist geschockt, der Patrice dreht mal kurz am Rad, zückt ein Messer und stürzt sich auf ihn, aber Bakerman geht heldenhaft dazwischen, was Patrice sehr freut, da er Steven ja gar nicht verletzten wollte, wie er ihm mit der Stimme des Flüsterers versichert, sondern nur mal zeigen wollte, dass der Bakerman gaaaanz toll auf ihn aufpasst. Ja wöööörklich!
Und wenn er Steven schon nicht umbringen kann, dann bringt er sich eben selber um. Macht zwar keinen Sinn, sieht aber gut aus und verhindert, dass er noch mal vorkommt.

Dann gehen der Steven und der Bakerman, die übrigens nicht infiziert sind, wieder und nehmen den bewusstlosen aber auch nicht infizierten Chris Evans mit.