Es geht rund im Burns-Universum.
Und wir werden mit zwei actionreichen Handlungssträngen zugedröhnt.
Zunächst einmal explodiert der Vulkan im Katmai-Tal. Wir erinnern uns. Steven und Joyce stehen unbeeindruckt wie zwei Hobbits (oder wahlweise zwei Jedi) in der Lava.
Steven halluziniert etwas, Joyce Mutter spricht ihn mit dem Namen Gabriel an und erwähnt, dass er nie geboren wurde. Zusätzlich kann er auch noch mal seinen Bruder, der sich anscheinend immer noch in der Zwischendimension rumtreibt, um Hilfe rufen hören. Erschreckt beamt er sich, Joyce und die beiden Kramers zurück ins Dorf, wo Joyce Schwester passenderweise gerade ihr Kind bekommt.
(Was liegt bei einem Vulkanausbruch näher? Das kennnen wir aus zahlreichen Action-Filmen, oder?)
Als Bonus entdeckt Steven rote Handabdrücke auf ihrem Bauch, genau wie bei der Schwangeren in Desmond.

Man flüchtet sich aufs Hausboot und Joyce Eltern nutzen die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass sie ja eigentlich tot sind und erzählen von Tunneln, die in das Innere des Vulkans gingen und durch die die Lebensenergie der neun toten Kinder von damals geflossen sein soll.
Als ob der Vulkanausbruch noch nicht reicht, outet sich der Mann der Schwangeren als Sohn ebenjenes Schamanen, der damals die Kindsmorde begangen hat. Da ja noch ein Kind fehlt, hätte er eben selber eins machen müssen. (Ja ne, is klar… scheint wohl eine extrem unterbevölkerte Gegend zu sein dort…)
Er schlitzt Joyces Mutter auf und will auch die anderen umbringen, als der Lavastrom das Boot erreicht und alles ein bisschen brennt und er daraufhin mit dem Vater über Bord fällt. Dass im Folgenden das ganze Boot hätte abbrennen müssen, hat der Autor wohl wenig bedacht, denn kurz darauf dümpelt man friedlich mit neugeborenem Kind im Arm auf dem intakten !!! Hausboot im See.

In dem geheimen Labor unterhalb Vancouvers wacht inzwischen Chris Evans nach der Injektion auf, erinnert sich daran, dass ihn ein Mädchen mit Atemmaske in einer Kneipe entführt hatte, sieht den Riesenkraken im Aquarium vor sich und dreht verständlicherweise ein bisschen durch. Worauf das Licht ausgeht und sich die Stahltüren verriegeln und das Aquarium kaputtgeht. Der Kraken (der seltsamerweise rumschreien kann) hüpft raus und zerquetscht ein paar Mitarbeiter.
Besonders schockierend: Als er den vietnamesischen Professor zerquetscht, fallen dessen Eingeweide raus und zwar:
-schockierte Erzählpause-
AUF DEN NACKTEN STEINFUSSBODEN!!!
DRAMABAND!
Was man durchaus verstehen kann. Ich würde meine Eingeweide auch lieber auf weichem Teppichboden verteilt sehen, als auf nacktem, kalten Steinfußboden!!! ARG!! Man könnte sich ja den Magen verkühlen!!!

Der Bakerman kriecht derweil durch einen Luftschacht, um dem Chaos zu entkommen und trifft auf Doktor Philipps und kleine lichtempfindliche Tierchen, die wie Seeanemonen aussehen und sich durch Metall ätzen können.
Doktor Philipps wird verletzt und die Krabbelviecher stürzen sich auf das Blut, woraufhin sie gegen eine zuene Metalltür doscht, die daraufhin von glücklich glucksenden Tierchen zerfressen wird und sich öffnet. Wie praktisch.
Unschön für beide allerdings der Anblick der Eingeweide auf dem NACKTEN STEINFUSSBODEN!!! dahinter. Chris Evans faselt etwas von dem „ersten der Zehn, die kurz vor dem Fall stehen“ und wird vom Kraken angegriffen, der sich anschließend auch Bakerman schnappt. Larry Newman schleudert ihm daraufhin eine Sauerstoffflasche ins Maul (dem Kraken, nicht Bakerman) und selbiger zerschießt sie.
KABOOM
Es riecht nach Calamari Fritti….
Schade ums schöne jetzt wohl nicht mehr geheime Labor.

Später grübelt der Bakerman noch darüber nach, wieso Chris Evans sie nicht alle mit der Seuche angesteckt hatte. Es könnte vielleicht an den durch das Wasco-Serum erhöhten Melatoninwerten liegen.
Und der Larry nutzt die Zeit, um noch mal eben den Fink anzurufen….