Gabriel Burns 20 - Der Staub der Toten

In Vancouver wird die Leiche einer Frau gefunden, die sich spontan selbst entzündet hat. Was der Bakerman daraus schlussfolgern kann, dass der Kopf nicht verbrannt ist. Außerdem gab es in der Woche davor ja schon mal eine Brandleiche mit unversehrtem Fuß. Der Pathologe stellt fest, dass die Leiche noch ganz gut warm ist und sägt deswegen den Schädel auf. Hoppla, da geht noch was. Anscheinend ist ein Mikrochip im Gehirn der Frau eingebaut und Wolframfäden bedecken die Nervenenden.

Nachforschungen ergeben, dass alle Toten einen gemeinsamen Bekannten haben. Nicolas Skelton. Der kriegt daraufhin Besuch und ihm wird auch schon ganz heiss. So heiss, dass er kurz darauf seine Katze beim Streicheln verkokelt. Anscheinend gehörten alle Opfer bis jetzt einer Therapiegruppe aus der Nervenklinik Ravenstone an. Larry und Steven besuchen eine weitere Frau der Gruppe, doch die geht auch in Flammen auf, direkt vor Larrys Augen, weswegen er ins Krankenhaus muss. Wo man ja auch nette Besuche empfangen kann. Wie z.B. von Dorgan Fink, dessen unschlagbare Spezialfähigkeit "In-unpassenden-Situationen-Shakespeare-zitieren" ein dead giveaway ist, wenn es um Tarnung geht. Dorgan setzt Larry in Kenntnis, dass es hierbei wieder einmal um ein Experiment der "Gesandten der Zwei Horizonte" geht, um Menschen temperaturresistent zu machen. In der Hölle ist es ja bekanntlich kuschelig warm...

Der Rest der Therapiegruppe findet derweil ein Video, auf dem zu sehen ist, wie sie alle zu einem Ausflug nach Victoria auf Vancouver Island eingeladen werden. (Na, das nenne ich mal schlampige Arbeit!)
Was liegt da näher, als den Ausflug zu wiederholen. unterwegs verlieren sie noch ein paar sich spontan entzündende Mitglieder und landen dann in einem Wachsfigurenkabinett. (Seufz, wie originell...heisse Leute und wachs...da war ja mal ein Kreativer am Werk...) Man erinnert sich an eine weitere Wolframmaschine, der Rest der Leute zündet sich an, nur Nicolas Skelton überlebt und wird von Bakerman an einen sicheren Ort verbracht. Dorgan Fink ruft Larry an, um ihm nahezulegen, wie schön doch Vietnam um diese Jahreszeit sei.

Mit viel Mühe tippt derweil Inspektor Drake, der auch in die Sache verwickelt war, seinen Bericht und händigt ihn stolz Dorgan Fink aus, der im Wohnzimmer Cognac trinkt, Shakespeare zitiert und über die Weichheit des Perser-Teppichs philospohiert. (O-Ton: Je höher der Flor, desto flauschiger ist der Teppich.) (Jaja, bei Gabriel-Burns-Hörspielen lernt man nabenbei noch echt was fürs Leben!)
Fink schmeisst den Bericht in den Kamin und freut sich, wie schön er brennt. Der Bericht. Nicht der Teppich....