Gabriel Burns 21 - Zauberer

Larry und Joyce fahren auf Dorgan Finks Rat nach Vietnam, um dort den letzten Ammoniten zu finden. Sie treffen einen deformierten vietnamesischen Schlangenbeschwörer, der voll die Ahnung hat und sie durch die Gegend fährt zu einer alten Tempelanlage. Billige Touristenabzocke? Nein, Killerlibellen verbeissen sich in Larrys Backenzahn und eine Symbiose aus Baum und Krabbelviecher greift sie an. Yuk! Zum Glück treffen sie eine Vietnamesin, die sich damit auskennt und die für Bakerman arbeitet, wie schon ihr Vater zuvor. Der wurde übrigens in Folge 18 vom Kraken gefressen.

Steven bekommt derweil einen Telefonanruf von seinem toten Bruder, der ihm ein neues Reiseziel vorschlägt. Die "Strasse der Knochen" in Sibirien könnte doch recht idyllisch sein. Er nimmt sich ein Taxi und findet auf dem Rücksitz eine CD, die der Fahrer auch gerne für ihn abspielt. Der Flüsterer nennt Steven Gabriel und erinnert ihn, dass die Zeit gekommen sei. Was den Taxifahrer aber nicht weiter verwundert.

Am Flughafen trifft Steven eine Pilotin Bakermans und erzählt ihr, er sei beauftragt, nach Sibirien zu fliegen. Als er später im Flieger einschläft, findet er sich am Tropf wieder. Dorgan Fink nutzt die Mitfahrgelegenheit und leitet den Flieger nach Kamschatka zu seinem Vater um. Selbiger verrät bereitwillig seine Pläne, eine neue Tiefseemission steht an. Er sucht immer noch die Wasco-Muttertiere, um sein Leben mit dem serum zu verlängern. Und weil er gerade dabei ist, zeigt er Steven noch die Diashow "The best of Kindesentführungen" und erzählt, dass man sich in der Phase Fleisch befände und die Kinder brauche für Symbiosen mit den Beobachtern. Dann bringt er Steven in eine Zelle, wo schon seine Pilotin angekettet ist. Armintore Fink würde Steven gerne einen Wurm implantieren (...und hiermit ist jetzt nichts schweinisches gemeint...) und um ihn zur Zustimmung zu motivieren, lässt er seine Angestellte Violetta mal eben einen Arbeiter zu Tode foltern. Draussen vor der Tür steht ein Beobachter, der Steven Burns sehen will. Violetta ist dagegen und muss dafür mal eben Selbstmord machen. (Um die Menschheit zu beschützen...) Steven schlägt den Beobachter zusammen und kann mit der Pilotin fliehen. Zum Glück finden sie fix einen Hubi mit funktionstüchtigem Raketenwerfer und können mal eben alles in Schutt und Asche legen. Wäre ja auch langweilig sonst...

Weiter gehts zur Strasse der Knochen. Aber verflixt und zugenäht, die ist 1200 km lang. Wo nur beginnen? Zum Glück hat Steven eine Eingebung. Sie landen bei einer Barackensiedlung. Giftfässer stehen rum. Alles wirkt wie ein Endlager. In einer Hütte trifft Steven ein paar verstrahlte halbtote Arbeiter. Denkt er. Man redet etwas, dann kommt die Pilotin rein und Steven erkennt, dass er einer gerade mit einer verwesten Leiche Händchen gehalten hat.
In einer Nachbarhalle finden sie einen Hochofen, in dem wohl Leichen verbrannt worden sind. Der Flüsterer kommt vorbei und erzählt, dass Daniel tot sei und nicht wiederkommen könne. Und dass er Steven auf diese Welt gebracht hätte und dass dieser eine Mission hätte. Immerhin sei er ein Zauberer und der Flüsterer sei für ihn gestorben.
Auf der Erde liegt eine alte Laterna Magica rum und als sie angeht, erscheinen bizarre Muster an den Wänden und Daniel fordert Steven aka Gabriel auf, die fahlen Orte zu versiegeln.