The Thomas-Crown-Affair
Thomas Crown ist ein Self-Made-Millionär. Schweinereich hat er alles, was er sich nur wünschen kann und er macht sich das Leben so schön wie nur möglich. Trotzdem langweilt er sich und so verbringt er seine Freizeit damit, Kunstwerke aus Museen zu klauen.
Catherine Banning ist Versicherungsagentin, ebenfalls reich (sie kriegt prozentuale Anteile an den wiedergefundenen Objekten) und verdammt clever. Das muß sie auch sein, denn sie wird auf Thomas Crowns Fährte gesetzt. Wie könnte es auch anders sein, verliebt sie sich dabei in ihn und er auch in sie, aber bis sie sich endgültig vertrauen und letztendlich kriegen können, gibt es noch so einiges hin und her und das Bild muß ja auch wieder an seinen angestammten Platz zurückgebracht werden....

Hierbei handelt es sich um einen sehr leichten Film, der Pierce-Brosnan auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Tatsächlich handelt es sich um eine Neuverfilmung aus den 70ger Jahren, die Brosnan als Produzent aktualisiert, durchgestylt und durchgeboxt hat. Vielleicht versprüht der Film deswegen auch einen ihm eigenen längst vergessen geglaubten Charme, er macht einfach nur Spaß. Regisseur McTiernans Handschrift ist unverkennbar.
Man glaubt zu spüren, wieviel Vergnügen die Darsteller an ihren Charakteren hatten, denn sie spielen sie voll aus, ohne dabei zu übertreiben oder unglaubwürdig zu werden. Schön zu sehen, wie zwischen Brosnan und Russo die Funken springen, seien es nun positive oder negative.
Nicht minder interessant ist auch Dennis Leary, der die örtliche Polizei vertritt.
Zusammen sind diese drei sind eine echt gelungene Mischung. Passend dazu gibt es exotische Schauplätze, viel zu sehen, viel zu Lachen, viel zu staunen.

Ein rundum gelungener Film für einen perfekten Abend.