Final Destination
Holla, kommt da eine neue Ära der Horror- und Geisterfilme auf uns zu? Wäre zu begrüßen. Final Destination jedenfalls ist ein Film voller Schockeffekte, die einen im Sessel zusammenzucken lassen. Schöööööön!

Kurz zur Geschichte:
Eine Schulklasse möchte nach Paris fliegen. Kurz vor dem Abflug nickt einer der Schüler, Alex, ein und träumt sehr detailliert davon, daß das Flugzeug abstürzt. Er flippt etwas aus und wird zusammen mit vier Freunden und einer Lehrerin, die ihn beruhigen wollen, aus der Maschine entfernt, die prompt kurz nach dem Start explodiert.
Unschöne Sache das.....aber damit ist es noch nicht vorbei, denn Alexs Visionen nehmen kein Ende und nach und nach sterben die anderen Überlebenden auch und Alex beginnt, einen Plan des Todes hinter allem zu vermuten. Einen Plan, den er durchkreuzen muß, um zu überleben.....

Eine sehr schöne Grundidee, die mal wieder die Frage aufwirft, ob das Leben und damit der Tod vorherbestimmt sind. Ob jeder eine festgelegte Zeit zum Sterben hat und was passiert, wenn man diesen Zeitpunkt verpaßt?
Kann man sein Schicksal selbst ändern? Regt zu philosophischen Diskussionen an.

Die FSK-Freigabe ab 16 Jahren hat mich etwas erstaunt, denn es geht doch recht blutig zu in diesem Film, z.B. wird einem der Jungs der Kopf abgetrennt, was man sehr schön sehen kann. Gefiel mir gut, mich wundert nur, wieso dann viel harmlosere Filme eine Freigabe ab 18 Jahren
bekommen...nun....wahrscheinlich dachte man sich, da der Film um Jugendliche geht, gibt man ihn auch für Jugendliche frei. Ich verstehe die FSK manchmal wirklich nicht.

Schauspielerisch war's nur durchschnittlich, von den Milchnasen ist mir keiner positiv aufgefallen. Aber naja, so ein Film profitiert ja auch nicht davon, also will ich mich nicht beschweren.

Spannend ist es allemal, besonders in den Szenen, wo man weiß, daß der Charakter gleich ins Gras beissen muß, man weiß nur nicht wie, und der Regisseur mag es, solche Szenen bis ins Unendliche hinauszuzögern. Fiese Sache, das. Da fängt man doch wieder mit dem Fingernagelkauen an im Kino, wenn man die ganzen Fast-Unfälle durchstehen muß, bis endlich der Tod zuschlägt.
Und er ist äußerst phantasievoll, was Todesarten angeht. Hat mir gefallen

Lohnt sich!