Otto - Der Katastrofenfilm
Nun, ein Otto-Film...was soll man dazu sagen? Wieder mal Selbstdarstellung pur, aber wenigstens ist es stellenweise sehr lustig.

Aufgrund der bahnbrechenden Spezial-Effekte tritt bei diesem Film die Geschichte ein wenig in den Hintergrund. Otto wächst bei seinem Opa hinterm Deich auf und als dieser stirbt verspricht er ihm, dessen Traum wahrzumachen und einmal das Kreuzfahrtschifft "Queen Henry" zu steuern. Getarnt als weibliches Mitglied der Gruppe OLD SPEIS GÖRLS kommt er problemlos an Bord. Er ahnt natürlich nicht, daß diese sehr hoch versichert ist und daß der Schiffseigner ausgerechnet dann plant, das Schiff zu sprengen, als er sich an Bord befindet. Nach etlichem hin- und her kann die Übeltat verhindert werden, zumindest diese.....

Wie gesagt eine sehr dünne, sehr kurze Geschichte, gesprenkelt mit den üblichen Otto-Witzen, von denen wenigstens manche aber neu sind und recht spaßig. Es werden diverse Filme verulkt, allem voran natürlich "Titanik" und "Manche mögens heiß", der Film ist mit poppiger Musik gespickt, außerdem ist der Pinguin sehr niedlich. Aber das seht ihr ja dann. Schön gemacht ist die Szene, in der die Freiheitsstatue gerammt wird. Gefiel mir sehr gut.

Ob ich den Film empfehlen kann? Hm....nun.....die atemberaubenden Effekte kommen auf der großen Leinwand natürlich prima rüber. Aber so richtig Kinofeeling kommt nicht auf. Der Film ist ganz ok, wenn man einfach nur mal ein bißchen ablachen möchte, aber man muß sich kein Bein ausreißen, wenn man ihn verpaßt. War nicht direkt schlecht, gute Unterhaltung für 90 Minuten.