The serpent and the rainbow
Dr. Dennis Allen (Bill Pullman), ein studierter Anthropologe und Pflanzenkundler arbeitet für einen amerikanischen Pharmaziekonzern, in dessem Auftrag er reist und sich von Schamanen unterschiedlichster Kulturen in die Zubereitung von Giften wie z.B. Curare einweihen läßt. In diesem Zusammenhang führt ihn sein Weg auch nach Haiti, um dort das Geheimnis des Giftes zu ergründen, das Menschen zu Zombies werden läßt.
Dort eingetroffen macht Allen die Bekanntschaft Dr. Duchants (Cathy Tyson), die Eingeweihte des Voodoo-Kultes ist und damit über entsprechende Verbindungen verfügt.
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach jemanden, der das Zombiegift herstellen kann und geraten tiefer und tiefer in die Welt der herrschenden Geheimgesellschaften Haitis. Die Ton-Ton-Macoute (Geheimpolizei) unter der Führung des Bokors Petro sind davon nicht gerade erbaut und legen ihnen entsprechende Steine in den Weg, bis Dr. Allen schließlich sogar am eigenen Leibe die verhängnisvolle Wirkung des Giftes erfährt....

Falls man diesen Film in der Videothek stehen sieht, sollte man sich keinesfalls vom Cover abschrecken lassen, das gut zu Edgar Allan Poes Urängsten gepaßt hätte. Tatsächlich stellt die Angst, lebendig begraben zu werden nur einen unwichtigeren Teil der Handlung dar, die insgesamt logisch und durchdacht ist und an passenden Stellen mit Schock-Effekten aufwartet. "Schlange im Regenbogen" (basierend auf einem Sachbuch von W. E. Davis) ist ein Horrorfilm mit realem Hintergrund, der zudem noch einen faszinierenden Einblick in die Glaubenswelt der Haitianer bietet und den Begriff Voodoo nicht auf billige Weise mißbraucht wie so manche andere Filme.

Ich kann diesen Wes-Craven-Film, der Horror-, Action- und FantasyElemente miteinander mischt und dabei auch nicht auf gute Dialoge und überraschende Einfälle verzichtet, jedem hiermit nur wärmstens empfehlen.